|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Besteht
nun die Gefahr, dass die noch immer in Asien herrschende Kälte
(Fig. 4) Europa überrollt? In Stockholm, Tallinn und Vilnius liegen
die min. Tieftemperaturen bereits unter -20°C (Fig. 5). Bis zum
Monatsende (31/01/13) werden die Minimum T°C (Fig. 6) in Nordeuropa
noch niedrig sein und zum Teil bis zu 10°C unter der Norm liegen
(Fig. 7). Das für Nordeuropa diese Kältephase nicht härter ausfällt
und am Monatsende ein vorläufiges Ende findet, lässt sich unschwer
aus den Temperaturgrafiken für die Nord- und Ostsee ablesen.
Bereits
aus der Fig. 5 ergibt sich, welchen hohen Wärmebeitrag die Ostsee
liefert und weiterhin beiträgt (Fig.7) und noch am 31. Jan.13
beitragen wird (Fig.6). Wie bereits oben erwähnt, sind die
Wassertemperaturen (SST) der Ostsee noch im Normalbereich (Fig. 2- 3
und Fig. 8-10). Ferner ist noch einiges Wärmepotential in der
Wassersäule vorhanden, wie sich aus den Strukturprofielen per
19/01/2013 für drei Stationen ergibt (Fig. 11-14).
Die
Bestandaufnahme für den heutigen Tag, den 19. Januar 2013, weist
deutlich auf die enorme Relevanz für die Abwehr oder Abmilderung
von sibirischen Kälteeinbrüchen hin. Ist die Wärmekapazität in
Nord- und Ostsee erschöpft, wie z.B. in den erstehen drei
Weltkriegswintern 1940, 1941 und 1942, HIER,
dann können Kaltluftwellen aus dem Osten bis weit nach Westeuropa
vordringen.
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||
| |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||